Brutto und Netto je Erfahrungsstufe
| Stufe | Brutto | Netto |
|---|---|---|
| Stufe 1 | 5.488,61 € | 4.151,70 € |
| Stufe 2 | 5.816,86 € | 4.345,86 € |
| Stufe 3 | 6.146,62 € | 4.537,37 € |
| Stufe 4 | 6.474,87 € | 4.721,70 € |
| Stufe 5 | 6.701,18 € | 4.841,61 € |
| Stufe 6 | 6.929,06 € | 4.962,44 € |
| Stufe 7 | 7.155,35 € | 5.082,33 € |
| Stufe 8 | 7.383,21 € | 5.203,14 € |
Stand: Besoldungstabelle ab 01.05.2026, Monatsbeträge. Brutto: Grundgehalt, ohne Familienzuschlag und Stellenzulagen. Netto: Steuerklasse I, keine Kinder, keine Kirchensteuer, ohne Beitrag zur Pflegeversicherung, also so, wie der Rechner unten voreingestellt ist. Für den eigenen Fall die Angaben im Rechner ändern.
Netto-Rechner für Oberstleutnant (A 14)
Zulagen
Eine Amtszulage ist für den Oberstleutnant im Rechner weder in A 14 noch in A 15 hinterlegt. Der Erhöhungsbetrag für Offiziere wird nur in den Besoldungsgruppen A 9 und A 10 gezahlt und entfällt deshalb.
Die Zulage für militärische Führungsfunktionen wird nur bis zur Besoldungsgruppe A 14 gezahlt. In A 14 kommt sie in Frage, die höchste hinterlegte Stufe beträgt 150,00 € im Monat für einen Kompaniechef oder eine vergleichbare Funktion. In A 15 entfällt sie. Neben einer anderen Stellenzulage wird sie nur gezahlt, soweit sie diese übersteigt.
Weitere Zulagen richten sich nach der Verwendung, zum Beispiel Cyberverteidigung, IT-Betrieb oder eine Verwendung bei einer obersten Bundesbehörde. Die Staffelung nach Besoldungsgruppen unterscheidet dort nicht zwischen A 14 und A 15. Bei der Marine kommt der maritime Bereich in Frage, für die Besatzung in Dienst gestellter seegehender Schiffe sind es 350,00 €.
Beförderung
Zum Oberstleutnant wird man aus dem Dienstgrad Major befördert. Die Regelung A-1340/49 (Nr. 2028) verlangt 156 Monate seit der Ernennung zum Leutnant und 36 Monate als Major. Für fliegendes Personal, Kampfschwimmer und Kommandosoldaten gelten 132 und 30 Monate. Wer als Oberleutnant eingestellt wurde, braucht statt der 156 Monate nur 144, bei den verkürzten Fristen 132. Bei Einstellung als Hauptmann sind es 96 Monate (verkürzt 78), bei Einstellung als Major 48 (verkürzt 30).
Nächster Schritt ist der Oberst in A 16. Dafür sieht A-1340/49 204 Monate seit der Ernennung zum Leutnant und 48 Monate als Oberstleutnant vor, bei den verkürzten Fristen 174 und 36 Monate. Eine eigene Frist für den Oberstleutnant in A 15 weist der Beförderungsrechner nicht aus. Verbindlich ist ohnehin die Entscheidung der zuständigen personalbearbeitenden Stelle. Die Fristen begründen keinen Anspruch auf Beförderung, entscheidend bleiben Dienstposten, Eignung, Befähigung und Leistung.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich der Oberstleutnant in A 14 von dem in A 15?
Beide führen dieselbe Dienstgradbezeichnung, nur die Besoldungsgruppe unterscheidet sich. In Stufe 6 beträgt das Grundgehalt in A 14 6.929,06 € und in A 15 7.859,85 €, in der Endstufe 7.383,21 € gegenüber 8.308,00 €. Wann ein Wechsel nach A 15 möglich ist, geht aus den Beförderungsfristen des Rechners nicht hervor.
Erhält ein Oberstleutnant in A 15 die Zulage für Führungsfunktionen?
Nein. Die Zulage für militärische Führungsfunktionen wird nur bis zur Besoldungsgruppe A 14 gezahlt. Ein Oberstleutnant in A 14 kann sie erhalten, zum Beispiel mit 150,00 € für einen Kompaniechef oder eine vergleichbare Funktion, in A 15 fällt sie weg. Bei den übrigen im Rechner hinterlegten Stellenzulagen macht der Wechsel nach A 15 keinen Unterschied, nur die Tabelle des Grundgehalts ist höher.
In welcher Erfahrungsstufe steht ein Oberstleutnant nach der Beförderung?
Die Stufe bleibt bei der Beförderung bestehen. Wer als Offizieranwärter zum frühestmöglichen Termin Oberstleutnant wird, hat 36 Monate bis zum Leutnant und danach 156 Monate hinter sich, zusammen 192 Monate oder 16 Jahre. Stufe 6 gilt nach 15 Jahren Erfahrungszeit bis zum 19. Jahr (§ 27 Abs. 3 BBesG). Ohne anerkannte Vorzeiten ergibt das Stufe 6. Das Grundgehalt steigt von 6.458,41 € als Major auf 6.929,06 €.
Wie lange dauert der Weg vom Leutnant zum Oberstleutnant?
Frühestens 13 Jahre. Der Major ist nach 120 Monaten seit der Ernennung zum Leutnant möglich, der Oberstleutnant nach 156 Monaten (A-1340/49 Nr. 2028). Hinzu kommen 36 Monate als Major, die bei diesem Zeitplan genau erreicht sind. Für den Oberst in A 16 braucht man mindestens 204 Monate seit dem Leutnant, also 17 Jahre.
Ist der Fregattenkapitän genauso besoldet?
Ja. Fregattenkapitän ist die Bezeichnung bei der Marine für denselben Dienstgrad, Besoldungsgruppe und Grundgehalt sind gleich. Unterschiede ergeben sich über Zulagen, etwa den maritimen Bereich, der für die Besatzung in Dienst gestellter U-Boote 700,00 € beträgt.
Weiter
- Nächstniedriger Dienstgrad Major / Korvettenkapitän Besoldungsgruppe A 13
- Nächsthöherer Dienstgrad Oberstleutnant / Fregattenkapitän (A 15) Besoldungsgruppe A 15
- Rechner Besoldungsrechner Netto, Zulagen und Familienzuschlag
- Rechner Erfahrungsstufen Wann der nächste Stufenaufstieg kommt
- Rechner Beförderung Fristen und Wartezeiten
Weiterführende Themen: Besoldungstabelle 2026, Stellenzulagen, Befoerderung
Quellen
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BBesG, Anlage IV: Grundgehaltssätze der Bundesbesoldungsordnung A
Grundgehalt je Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe.
gesetze-im-internet.de -
BBesG, Anlage IX: Amtszulagen
Höhe der Amtszulagen je Besoldungsgruppe.
gesetze-im-internet.de -
§ 27 BBesG: Erfahrungsstufen
Aufstieg in den Stufen des Grundgehalts nach Erfahrungszeit.
gesetze-im-internet.de -
Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)
Laufbahnen und Dienstzeiten für die Beförderung.
gesetze-im-internet.de -
Allgemeine Regelung A-1340/49
Fristen für die Beförderung in der Personalführung der Bundeswehr.
Diese Seite gibt die Besoldungstabelle ab 01.05.2026 wieder und ersetzt keine Beratung. Maßgeblich ist die Bezügemitteilung.