Brutto und Netto je Erfahrungsstufe
| Stufe | Brutto | Netto |
|---|---|---|
| Stufe 1 | 4.295,50 € | 3.408,34 € |
| Stufe 2 | 4.524,81 € | 3.555,81 € |
| Stufe 3 | 4.752,65 € | 3.700,15 € |
| Stufe 4 | 4.981,98 € | 3.843,32 € |
| Stufe 5 | 5.139,35 € | 3.940,19 € |
| Stufe 6 | 5.296,74 € | 4.036,16 € |
| Stufe 7 | 5.454,13 € | 4.131,05 € |
| Stufe 8 | 5.611,55 € | 4.224,97 € |
Stand: Besoldungstabelle ab 01.05.2026, Monatsbeträge. Brutto: Grundgehalt, ohne Familienzuschlag und Stellenzulagen. Netto: Steuerklasse I, keine Kinder, keine Kirchensteuer, ohne Beitrag zur Pflegeversicherung, also so, wie der Rechner unten voreingestellt ist. Für den eigenen Fall die Angaben im Rechner ändern.
Netto-Rechner für Hauptmann (A 11)
Zulagen
Der Erhöhungsbetrag für Offiziere wird nur in den Besoldungsgruppen A 9 und A 10 gezahlt. Wer vom Oberleutnant zum Hauptmann befördert wird, erhält ihn deshalb nicht mehr. Eine Amtszulage gehört beim Hauptmann nicht zum Amt.
In Frage kommt zum Beispiel die Zulage für militärische Führungsfunktionen, die bis zur Besoldungsgruppe A 14 gezahlt wird. Als Kompaniechef oder in vergleichbarer Funktion sind es 150,00 € im Monat, als Zugführer oder in vergleichbarer Funktion 130,00 €, als Gruppen- oder Truppführer oder in vergleichbarer Funktion 100,00 €. Neben einer anderen Stellenzulage wird sie nur gezahlt, soweit sie diese übersteigt.
Weitere Stellenzulagen hängen von der Verwendung ab, zum Beispiel der maritime Bereich mit 350,00 € für die Besatzung in Dienst gestellter seegehender Schiffe oder eine fliegerische Verwendung. Bei mehreren Zulagen greifen Konkurrenzregeln, die der Rechner berücksichtigt.
Beförderung
Zum Hauptmann wird man aus dem Dienstgrad Oberleutnant befördert. Die Regelung A-1340/49 (Nr. 2028) verlangt 66 Monate seit der Ernennung zum Leutnant und 36 Monate als Oberleutnant. Für fliegendes Personal, Kampfschwimmer und Kommandosoldaten im Kommando Spezialkräfte gelten 54 und 30 Monate. Wer gleich als Oberleutnant eingestellt wurde, braucht statt der 66 Monate nur 54, bei den verkürzten Fristen 42. Für Offiziere des militärfachlichen Dienstes nennt die A-1340/49 dieselben Werte (Nr. 2032).
Nächster Schritt ist der Major in A 13. Dafür sind 120 Monate seit der Ernennung zum Leutnant und 54 Monate als Hauptmann vorgesehen, bei den verkürzten Fristen 102 und 48 Monate. Offiziere des militärfachlichen Dienstes werden Stabshauptmann, frühestens 15 Jahre nach der Ernennung zum Leutnant und sechs Jahre nach der zum Hauptmann (§ 46 Abs. 2 SLV).
Eine eigene Frist für den Hauptmann in A 12 weist der Beförderungsrechner nicht aus. Verbindlich ist ohnehin die Entscheidung der zuständigen personalbearbeitenden Stelle. Aus den Fristen folgt in keinem Fall ein Anspruch auf Beförderung: Es braucht einen besetzbaren Dienstposten sowie Eignung, Befähigung und Leistung.
Häufige Fragen
In welcher Erfahrungsstufe steht ein Hauptmann nach der Beförderung?
Die Stufe richtet sich nach der Erfahrungszeit und bleibt bei der Beförderung bestehen. Wer als Offizieranwärter zum frühestmöglichen Termin Hauptmann wird, hat mindestens 102 Monate Dienstzeit hinter sich: 36 Monate bis zum Leutnant, danach 66. Ohne anerkannte Vorzeiten (§ 28 BBesG) ergibt das Stufe 4. Das Grundgehalt steigt dort von 4.370,42 € als Oberleutnant auf 4.981,98 €.
Wie unterscheidet sich der Hauptmann in A 11 vom Hauptmann in A 12?
Beide führen dieselbe Dienstgradbezeichnung, nur die Besoldungsgruppe unterscheidet sich. In Stufe 4 beträgt das Grundgehalt in A 11 4.981,98 € und in A 12 5.404,66 €, in der Endstufe 5.611,55 € gegenüber 6.157,12 €. Wann ein Wechsel nach A 12 möglich ist, geht aus den Beförderungsfristen des Rechners nicht hervor.
Ändern sich die Zulagen mit der Besoldungsgruppe A 12?
Die im Rechner hinterlegten Stellenzulagen unterscheiden sich zwischen A 11 und A 12 nicht. Die Führungszulage von 150,00 € bis 100,00 € ist ohnehin unabhängig von der Besoldungsgruppe, und die nach Besoldungsgruppen gestaffelten Zulagen fassen A 10 bis A 13 in einer Stufe zusammen. Nur das Grundgehalt ändert sich.
Wie lange dauert der Weg vom Leutnant zum Major?
Frühestens zehn Jahre. Der Oberleutnant ist nach 30 Monaten seit der Ernennung zum Leutnant möglich, der Hauptmann nach 66 Monaten, der Major nach 120 Monaten (A-1340/49 Nr. 2028). Zusätzlich muss jeweils die Mindestzeit im bisherigen Dienstgrad erfüllt sein, beim Hauptmann sind das 54 Monate bis zum Major.
Ist der Kapitänleutnant genauso besoldet?
Ja. Kapitänleutnant ist die Bezeichnung bei der Marine für denselben Dienstgrad, Besoldungsgruppe und Grundgehalt sind gleich. Unterschiede ergeben sich über Zulagen, etwa den maritimen Bereich, der für die Besatzung in Dienst gestellter U-Boote 700,00 € beträgt.
Weiter
- Nächstniedriger Dienstgrad Oberleutnant / Oberleutnant zur See Besoldungsgruppe A 10
- Nächsthöherer Dienstgrad Hauptmann / Kapitänleutnant (A 12) Besoldungsgruppe A 12
- Nächsthöherer Dienstgrad Major / Korvettenkapitän Besoldungsgruppe A 13
- Rechner Besoldungsrechner Netto, Zulagen und Familienzuschlag
- Rechner Erfahrungsstufen Wann der nächste Stufenaufstieg kommt
- Rechner Beförderung Fristen und Wartezeiten
Weiterführende Themen: Besoldungstabelle 2026, Stellenzulagen, Befoerderung
Quellen
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BBesG, Anlage IV: Grundgehaltssätze der Bundesbesoldungsordnung A
Grundgehalt je Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe.
gesetze-im-internet.de -
BBesG, Anlage IX: Amtszulagen
Höhe der Amtszulagen je Besoldungsgruppe.
gesetze-im-internet.de -
§ 27 BBesG: Erfahrungsstufen
Aufstieg in den Stufen des Grundgehalts nach Erfahrungszeit.
gesetze-im-internet.de -
Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)
Laufbahnen und Dienstzeiten für die Beförderung.
gesetze-im-internet.de -
Allgemeine Regelung A-1340/49
Fristen für die Beförderung in der Personalführung der Bundeswehr.
Diese Seite gibt die Besoldungstabelle ab 01.05.2026 wieder und ersetzt keine Beratung. Maßgeblich ist die Bezügemitteilung.