Brutto und Netto je Erfahrungsstufe
| Stufe | Brutto | Netto |
|---|---|---|
| Stufe 1 | 3.138,37 € | 2.630,87 € |
| Stufe 2 | 3.230,07 € | 2.694,49 € |
| Stufe 3 | 3.350,86 € | 2.777,78 € |
| Stufe 4 | 3.474,50 € | 2.862,42 € |
| Stufe 5 | 3.595,28 € | 2.944,53 € |
| Stufe 6 | 3.717,53 € | 3.026,95 € |
| Stufe 7 | 3.809,21 € | 3.088,38 € |
| Stufe 8 | 3.900,87 € | 3.149,46 € |
Stand: Besoldungstabelle ab 01.05.2026, Monatsbeträge. Brutto: Grundgehalt, ohne Familienzuschlag und Stellenzulagen. Netto: Steuerklasse I, keine Kinder, keine Kirchensteuer, ohne Beitrag zur Pflegeversicherung, also so, wie der Rechner unten voreingestellt ist. Für den eigenen Fall die Angaben im Rechner ändern.
Netto-Rechner für Feldwebel
Zulagen
Eine Amtszulage hat der Feldwebel nicht. In derselben Besoldungsgruppe kommt sie erst mit dem Oberfeldwebel hinzu und beträgt dort 65,39 € im Monat.
Für Feldwebel in Führungsfunktionen gibt es die Zulage für militärische Führungsfunktionen: 130,00 € im Monat für Zugführer, 100,00 € für Gruppen- und Truppführer. Die Zulage für Kompaniefeldwebel (135,00 € im Monat) ist auf die Besoldungsgruppen A 7 bis A 9 begrenzt, die Besoldungsgruppe A 7 gehört dazu.
Feldjäger mit vollzugspolizeilichen Aufgaben erhalten eine Stellenzulage, die mit der Dienstzeit steigt: 95,00 € nach einem Jahr, 228,00 € nach zwei Jahren. Sie wird nicht neben der Zulage für Nachrichtendienste des Bundes gezahlt.
Die Zulagen für Cyberverteidigung, für den IT-Betrieb und für Fernmelde- und elektronische Aufklärung sind nach Besoldungsgruppen gestaffelt. A 6 bis A 9 bilden dabei eine gemeinsame Stufe: Ein Feldwebel in A 7 erhält also dieselbe Zulage wie ein Hauptfeldwebel in A 8. Die Konkurrenzvorschriften, nach denen sich Zulagen gegenseitig begrenzen, wendet der Rechner an.
Beförderung
Zum Feldwebel wird in der Feldwebel-Laufbahn befördert, wer die Feldwebelprüfung bestanden hat. Verlangt werden außerdem drei Jahre Dienstzeit (§§ 18, 20 SLV) und mindestens ein Jahr im Dienstgrad Stabsunteroffizier (§ 7 Abs. 2 SLV).
Die Ernennung zum Feldwebel ist der Bezugspunkt für die nächsten Fristen. Zum Oberfeldwebel verlangt die Allgemeine Regelung A-1340/49 (Nr. 2027) fünf Jahre Dienstzeit und mindestens zwei Jahre seit der Ernennung zum Feldwebel. Wer gleich als Feldwebel eingestellt wurde, braucht für den Oberfeldwebel zwei statt fünf Jahre Dienstzeit; die Mindestzeit im Dienstgrad gilt auch dann. Auch für den Stabsfeldwebel und den Oberstabsfeldwebel zählt die Zeit seit der Ernennung zum Feldwebel.
Aus den Fristen folgt kein Anspruch auf Beförderung: Es braucht einen besetzbaren höherwertigen Dienstposten sowie Eignung, Befähigung und Leistung.
Häufige Fragen
Reicht die Dienstzeit allein für die Beförderung zum Feldwebel?
Nein. Neben den drei Jahren Dienstzeit müssen die Feldwebelprüfung bestanden und mindestens ein Jahr als Stabsunteroffizier erfüllt sein. Die berechneten Termine sind die Untergrenze und nicht das Datum der Beförderung, denn es braucht auch einen besetzbaren Dienstposten sowie Eignung, Befähigung und Leistung.
Wie viel Grundgehalt hat ein Feldwebel in den ersten Stufen?
In Stufe 1 sind es 3.138,37 €, in Stufe 2 3.230,07 € und in Stufe 3 3.350,86 €. Stufe 1 dauert zwei Jahre, Stufe 2 weitere drei Jahre (§ 27 Abs. 3 BBesG). Die Stufe richtet sich nach der Erfahrungszeit seit dem Diensteintritt: Wer erst nach drei Jahren Feldwebel wird, startet in diesem Dienstgrad ohne Vordienstzeiten schon in Stufe 2.
Bekommt ein Feldwebel eine Amtszulage?
Nein. Der Feldwebel steht in A 7 ohne Amtszulage. Der Oberfeldwebel hat dieselbe Gehaltstabelle, bekommt aber 65,39 € im Monat dazu. In Stufe 3 liegt das Grundgehalt des Feldwebels bei 3.350,86 €, das des Oberfeldwebels mit Amtszulage bei 3.416,25 €.
Wie wirkt sich die Ernennung zum Feldwebel auf spätere Beförderungen aus?
Die A-1340/49 rechnet die Fristen der höheren Feldwebeldienstgrade ab der Ernennung zum Feldwebel (Nr. 2027): Zum Oberfeldwebel gelten zwei Jahre, zum Stabsfeldwebel 16 Jahre und zum Oberstabsfeldwebel 19 Jahre seit diesem Tag. Beförderungen zum Stabsfeldwebel sind seit Juli 2026 bis auf Weiteres ausgesetzt, weil das Oberverwaltungsgericht NRW die Wartezeit von 16 Jahren für rechtswidrig hält.
Weiter
- Nächstniedriger Dienstgrad Stabsunteroffizier / Obermaat (A 6) Besoldungsgruppe A 6
- Nächsthöherer Dienstgrad Oberfeldwebel / Oberbootsmann Besoldungsgruppe A 7
- Rechner Besoldungsrechner Netto, Zulagen und Familienzuschlag
- Rechner Erfahrungsstufen Wann der nächste Stufenaufstieg kommt
- Rechner Beförderung Fristen und Wartezeiten
Weiterführende Themen: Stellenzulagen, Erfahrungsstufen, Familienzuschlag
Quellen
-
BBesG, Anlage IV: Grundgehaltssätze der Bundesbesoldungsordnung A
Grundgehalt je Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe.
gesetze-im-internet.de -
BBesG, Anlage IX: Amtszulagen
Höhe der Amtszulagen je Besoldungsgruppe.
gesetze-im-internet.de -
§ 27 BBesG: Erfahrungsstufen
Aufstieg in den Stufen des Grundgehalts nach Erfahrungszeit.
gesetze-im-internet.de -
Soldatenlaufbahnverordnung (SLV)
Laufbahnen und Dienstzeiten für die Beförderung.
gesetze-im-internet.de -
Allgemeine Regelung A-1340/49
Fristen für die Beförderung in der Personalführung der Bundeswehr.
Diese Seite gibt die Besoldungstabelle ab 01.05.2026 wieder und ersetzt keine Beratung. Maßgeblich ist die Bezügemitteilung.